Häufig gestellte Fragen
- Wer ist ForestFinance?
- Wo befinden sich die ForestFinance Forste?
- Was ist SICIREC?
- Was ist CCBA?
- Entsteht hier neuer Regenwald?
- Nutzt Aufforsten dem Regenwald?
- 25 Jahre Laufzeit?
- Was geschieht während der 25 Jahre?
- Risiken? Und Risikohinweise!
- Schutzmaßnahmen?
- Was passiert mit meinem Geld?
- Wie bekomme ich mein Geld zurück?
- Muss ich Steuern zahlen?
Fragen zum BaumSparVertrag™
- Was ist der BaumSparVertrag™?
- Sind BaumSparVertrag™-Forste Monokulturen?
- Berechnungsgrundlagen und -annahmen für die Renditeprognose BaumSparVertrag™
- Rendite BaumSparVertrag™
- Wenn ich es mir anders überlege – Kündigung BaumSparVertrag™
Fragen zum GeschenkBaum
- Was ist der GeschenkBaum?
- Sind GeschenkBaum-Forste Monokulturen?
- Berechnungsgrundlagen und -annahmen für die Renditeprognose GeschenkBaum
- Rendite GeschenkBaum
- Wenn ich es mir anders überlege – Rücktritt GeschenkBaum
Fragen zum WaldSparbuch
Wer ist ForestFinance?
Die ForestFinance Gruppe mit Tochter-Unternehmungen in Bonn (Hauptsitz) und Panama verfügt über jahrelange Erfahrung in der Entwicklung von ökologischen Forstinvestments. Was ehemals im Jahre 2000 als Partnerbüro eines panamaischen Forstunternehmens begann, ist seit Sommer 2005 eine eigenständige deutsche GmbH (ForestFinance Service GmbH mit Sitz Bonn) und eine Gesellschaft in Panama, die ForestFinance S.A. mit dem Geschäftsfeld der Forst-Ökologie-Investments.
Anliegen der Mitarbeiter und Grundidee aller Produkte der ForestFinance Gruppe ist die ideale Symbiose aus ertragreichen Investitionen und ökologisch sinnvollen Aktivitäten. Firmengründer und Geschäftsführer Harry Assenmacher forstete "sein" eigenes zur privaten Altersvorsorge gedachtes erstes Wäldchen bereits 1997 in Panama auf. Vor diesem Hintergrund bietet das Unternehmen mehrere Investment-Produkte an, die auf ökologisch-nachhaltiger Waldwirtschaft beruhen. Speziell mit dem BaumSparVertrag ist es der ForestFinance Gruppe gelungen, ein Investment zu entwickeln, das auch Anlegern mit kleinem Budget eine nachhaltige Investition mit lukrativer Rendite in einen ökologisch nachwachsenden Rohstoff ermöglicht.
Auf die Investment-Produkte der ForestFinance Gruppe vertrauen inzwischen – allein in Deutschland – über 5.000 Kunden.
Die Unternehmensgruppe verwaltet inzwischen Forstinvestments im Wert von mehr als 15 Mio. Euro und managt über 3.000 Hektar Forst in Panama und Vietnam.
Geschäftsführer von ForestFinance Service GmbH und der ForestFinance S.A. Panama ist Harry Assenmacher, der seit Jahren aktiv und meinungsbildend im ökologischen Bereich agiert.
Etwa 15 Mitarbeiter in Deutschland am Firmensitz Bonn sind vor allem für Kundenservice und Vertragsbetreuung zuständig. Eigene Forstexperten, die von den führenden wissenschaftlichen Universitäten Deutschlands, Mittelamerikas und Asiens kommen, überwachen die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards und vor allem der ökologischen Grundsätze der ForestFinance.
In Panama und Vietnam sind (natürlich sozialversichert) weitere ca. 200 Mitarbeiter dauerhaft und bis zu 500 Mitarbeiter in Spitzenzeiten mit Aufforstung und Pflege der ForestFinance Wälder beschäftigt.
Wo befinden sich die ForestFinance Forste?
Die ForestFinance Forste liegen in den panamaischen Provinzen Chiriquí, Veraguas und Darién.
Panama befindet sich geografisch gesehen zwischen Karibik und Pazifik und den beiden Nachbarländern Costa Rica und Kolumbien.
Wirtschaftlich wird Panama auch als die Schweiz Lateinamerikas bezeichnet. Über 70 Prozent des Bruttosozialprodukts wird mit Dienstleistungen erwirtschaftet. Die Freihandelszone Colón ist die zweitgrößte weltweit nach Hongkong. Das Land entwickelt sich nicht nur Dank des Panamakanals zu einer logistischen Drehscheibe zwischen den Hemisphären. Über 100 Großbanken aus aller Welt sind in Panama vertreten – auch die deutschen Banken. 1987 haben die Bundesrepublik und Panama ein Investitionsschutzabkommen geschlossen.
Was ist SICIREC?
SICIREC ist eine niederländische Rating-Agentur, die Anbieter von ökologischen Forstinvestments begutachtet und bewertet (ratet) und inzwischen selbst als Forstanbieter tätig ist.
Gegründet wurde sie als Reaktion auf die wenig serösen Anbieter von Forstinvestments, die bereits in den 90er Jahren in den Niederlanden sehr aktiv waren und zahlreiche gutgläubige Investoren mit überzogenen Rendite- und Holzwachstumserwartungen geködert hatten. SICIREC setzt zur Bewertung der Unternehmen auf eigene Inspektoren, die vor Ort eine ausführliche und in die Tiefe gehenden Überprüfung des Angebotes vornehmen. So wurden auch unser früherer Forstpartner und die heutigen ForestFinance Forste durch die SICIREC Auditoren/Inspektoren im Jahre 2001 überprüft und belegten im Ranking bei SICIREC damals den Spitzenplatz.
Was ist CCBA?
Die CCBA, Climate, Community & Biodiversity Alliance ist ein Zusammenschluss von führenden Forschungseinrichtungen und Non-Governmental-Organisationen, die die Entwicklung von Aufforstungsprojekten mit positivem Effekt auf Klima, Regionalentwicklung und Artenvielfalt fördern.
Weltweit war das ForestFinance Aufforstungsgprojekt das zweite, das die Bewertung „Gold Rating“ der CCBA erhielt.
Entsteht hier neuer Regenwald?
Nein, ein ”neuer” Regenwald entsteht hier nicht. Primärwälder und Regenwald sind, sobald sie abgeholzt sind, unwiederbringlich verloren. Die wenigen noch existierenden Regenwälder müssen daher rigoros geschützt werden. Was durch ForestFinance und Ihren Beitrag entsteht, ist ein neuer Sekundärwald. Dieser ist in der Regel ökologisch weniger komplex als ein Primärwald. Um den Zustand seiner Vorgänger wieder annähernd zu erreichen sind oft mehrere Hundert Jahre an Regenerationszeit und strikte ökologische Ausrichtung im Forstmanagement notwendig. Vielleicht können Sie das mit der jetzigen Situation in Deutschland vergleichen: Auch in Deutschland gibt es praktisch keine Primär(-Ur-)wälder mehr, sondern nur noch durch forstliche Tätigkeit entstandene Sekundärwälder. Bis auf winzige Kernflächen in Nationalparks werden alle Wälder in Deutschland in unterschiedlichster Form wirtschaftlich genutzt und sind erst als Wiederaufforstung (nach einer Abholzung und Vernichtung der Primärwälder) wieder entstanden. Allerdings: Auch hierzulande gibt es drastische Unterschiede. Wie in der Landwirtschaft, gibt es auch in der Forstwirtschaft konventionelles und ökologisches Wirtschaften. Und selbst innerhalb der ökologischen Forstwirtschaft gibt es erhebliche Unterschiede. So werden gar Monokulturen 'ökologisch' zertifiziert - ein Punkt für heftige Diskussionen innerhalb der forst-ökologischen "Szene".
Auch der in Panama – z. B. durch GeschenkBaum- bzw BaumSparVertrag™ und WaldSparbuch-Kunden – entstehende Sekundärwald ist ökologischer Wirtschafts-Mischwald, der aber sowohl die Erde vor Erosion schützt, Klimaschutz- und Habitatfunktion für Tiere und Pflanzen erfüllt und der heimischen Bevölkerung sinnvolle, ökologische und sozial gesicherte Arbeitsplätze bietet – und dies nachhaltig!
Nutzt Aufforsten dem Regenwald?
Wir meinen Ja! Ein wesentlicher Grund für das Abholzen und Vernichten der Primär- und Regenwälder liegt darin, dass die heimische Bevölkerung und große Holzunternehmen beim Abholzen der Regenwälder wirtschaftliche Vorteile realisieren. Mit Regenwald-Holz wird sehr viel Geld verdient. Neben dem Verbot vom Handel mit nicht ökologisch zertifizierten Hölzern aus solchen Regenwäldern (was aber trotz Schutzbemühungen, wie bekannt, den illegalen Holzeinschlag, Brandrodung und Handel nicht verhindert), ist es unserer Meinung nach deswegen wichtig in unserer weltweit herrschenden Wirtschaftsordnung, dem Wald (auch dem neuen ökologisch bewirtschafteten Wald) einen Wert zu geben, der sich auch monetär ausdrückt. Durch die Mischwald-Aufforstungen, wie ForestFinance sie durch ihre Produkte betreibt, erhalten die Menschen Arbeitsplätze im und durch den Wald und müssen diesen nicht mehr roden und vernichten, um ihr Überleben zu sichern. Im Gegenteil - sie schützen diesen Wald, denn er sichert ihr wirtschaftliches Überleben. Gleichzeitig soll durch das Angebot von zertifizierten, ökologischen Hölzern der Handelsdruck von den wenigen noch existierenden Hölzern aus Regenwäldern genommen werden. Gibt es auf dem Weltmarkt ökologische Angebote aus Wirtschaft-Sekundärwäldern, muss man nicht mehr auf (illegale) Raubbau-Angebote aus Regenwäldern oder Primärwäldern zurückgreifen, die natürlich zusätzlich strengstens unterbunden werden müssen.
20 bis 25 Jahre Laufzeit?
Kürzer geht es mit einem ernst gemeinten Qualitätsanspruch kaum. Tropisches Klima, hervorragende forstliche Pflege und gute Bodenbedingungen lassen die Bäume fast sechsmal so schnell wachsen wie in Deutschland. In Deutschland müssten sie 80 bis 140 Jahre auf vergleichbares, verwertbares Holz warten und auch dies wäre noch kein Edelholz. Es handelt sich eben um einen natürlichen Vorgang. Deswegen fallen auch erst nach 20 bis 25 Jahren die größten Erträge an, sie binden also das eingezahlte Kapital in Wald, der zunächst wachsen muss. ForestFinance macht jeden Interessenten auf diesen Vorgang aufmerksam. Versprechungen mit wesentlich kürzeren Laufzeiten und gar höheren Renditen basieren nach unserer Auffassung entweder auf (bewusst oder unbewusst) falschen Angaben oder aber auf umweltzerstörerischer, nicht nachhaltiger Forstwirtschaft wie z. B. Eukalyptus- oder andere Monokulturen schnellwachsender, nicht heimischer Arten.
Was geschieht während der 20 bis 25 Jahre Laufzeit?
Der größte Arbeitsaufwand liegt in den ersten fünf bis sechs Jahren. Hier werden aus bereits ausgewähltem Qualitätssamengut in der eigenen Baumschule Setzlinge gezüchtet. Die besten davon kommen in den Boden. Pflanzzeit ist etwa von Juni bis Oktober. Die Setzlinge sind 20 bis 40 cm groß und haben eine erste Trockenzeit von Dezember bis Mai vor sich. Setzlinge, die diese erste Trockenzeit nicht überstehen (unter 4 Prozent) werden im kommenden Jahr sofort ersetzt und nachgepflanzt. Je jünger die Bäume, desto mehr forstliche Pflege wird für sie aufgewendet. Fast tägliche Begutachtung und regelmäßiger Schutz gegen Schädlinge, Beschnitt etc. sind die Hauptaufgaben in den ersten drei Jahren.
Alle ForestFinance Produkte bieten eine Nachpflanzgarantie für die ersten fünf Jahre. Sprich: Nicht angewachsene Setzlinge oder Bäume mit minderem oder fehlerhaftem Wuchs werden auf Kosten von ForestFinance ersetzt bzw. nachgepflanzt. Dennoch gilt es zu beachten: Ein Mischwaldsystem ahmt den natürlichen Selektionsprozess nach und macht sich diesen zu Nutzen. Auch der natürliche "Ausfall" von einzelnen Bäumen ist geradezu gewünscht, um Wachstumsoptimierung und Selektion der besten Bäume zu befördern. Mittels Aus- und Durchforstungen wird dieser Prozess weiter optimiert.
Sind die Bäume erst vier bis fünf Jahre alt, sind sie kräftig genug auch den harten Überlebenskampf in den Tropen (fast) allein zu überstehen. Jetzt werden die Pflanzungen vor allem unter Holzaspekten (möglichst gerade Bäume für maximale gute Holzgewinnung) und unter Schutzaspekten gegen Feuer betreut. Nach acht bis zwölf Jahren kommt es zur ersten Durchforstung, um Platz zu schaffen für weiteres Wachstum. Nach 16 bis 18 Jahren kommt es zur zweiten Durchforstung und nach 20 bis 25 Jahren zur Ernte und Vermarktung des Holzes.
Risiken? Und Risikohinweise!
Ja, die gibt es, wie bei jeder Investition und sie können bis zum Totalverlust führen. Dem Wesen nach ist die Investition in Holz, wie in ForestFinance Forste, jedoch eher ein konservatives Investment, sofern dieses Investment mit realen Werten wie Grund und Boden verbunden ist. Schließlich investieren Sie in die Produktion eines landwirtschaftlichen Gutes (Holz) - in einen begehrten nachwachsenden Rohstoff. Die wesentlichen Risiken liegen während der ersten ein bis fünf Jahren im Schädlingsbefall, zu langer Trockenheit und vor allem Feuer.
In den Jahren fünf bis zehn liegen die wesentlichsten Risiken in Feuer und danach in mehr Risiken, die im politischen Bereich liegen oder Erdbeben, bis hin zu extremen wie Kometeneinschläge.
Risiken, die für den Kunden aus wirtschaftlichem Versagen der ForestFinance herrühren könnten. Diese werden weitgehend durch das vorhandene Grundeigentum der Investoren oder der ForestFinance abgesichert. ForestFinance Forste befinden sich nicht auf Pachtländereien und können auch nicht von Dritten zum Schaden der Investoren z. B. gepfändet werden (Realwertabsicherung des Investments).
Die ForestFinance Internetseiten enthalten aus Sicht der ForestFinance all diejenigen Informationen, die notwendig sind, um eine Entscheidung für oder gegen eines der Forst-Produkte der ForestFinance zu treffen. Aus unserer Sicht sind die Risiken geringer als die Chancen. Dennoch gibt es, wie bei jedem Investment, Risiken. Inbesondere weisen wir auf die natürlichen Risiken hin, die auch den Totalverlust nicht ausschließen. Darüber hinaus basieren die Aussagen in Internetauftritt und Broschüren auf Erwartungen und Prognosen. Deswegen kann der Anleger nicht von der Obligenheit entbunden werden, eine auf seine persönlichen Bereiche abgestellte Entscheidung bezüglich Chancen und Risiken zu treffen und dabei auch Informationen unabhängiger Stellen einzuholen. Eine Gewähr für die Berechnungsbeispiele - wegen möglicher Berechnungsfehler sowie den tatsächlichen Eintritt des erwarteten Ergebnisses - kann nicht übernommen werden.
Wir beraten und informieren Sie gern ausführlich! Wir empfehlen: Lassen Sie sich ggf. auch fachkundig von dritter Seite (Steuerberater, Forstfachleute, Verbraucherschutz) beraten. Langfristige Forstinvestments sind für unerfahrene Investoren nicht zu empfehlen und setzen eine gründliche Information über das zugrunde liegende Geschäftsmodell und Forst voraus (Siehe auch unsere Hinweise für Investoren).
Schutzmaßnahmen?
Gegen Risiken hat ForestFinance einzelne, individuelle Schutzmaßnahmen getroffen. Gegen Schädlinge hilft z. B. die ökologische Forstung selbst. Artenvielfalt schützt besser vor Schädlingen aller Art als eine Monokultur. Darüber hinaus gibt es die intensive und unter hohem Personaleinsatz betriebene forstliche Pflege und natürlich als letztes Mittel auch Schädlingsbekämpfung mit weit überwiegend ökologischen Schutzmitteln. Seit einem Jahrzehnt hat sich dieses System vollständig bewährt.
Gegen Feuer sind sämtliche Aufforstungen mit Feuerschutzschneisen durchzogen, mit Feuerlöschgeräten versehen und werden während der brandgefährdeten Zeit (März, April) durch Brandwachen geschützt. Dieses System hat sich vor zwei Jahren während eines aus einem benachbarten Waldgebiet übergreifenden Feuers vollständig bewährt. Die Pflanzungen erlitten keinen Schaden!
Unsere Aufforstungen sind für die risikoreichen, ersten fünf Jahre feuerversichert.
Politische Risiken? Seit 100 Jahren gibt es in Panama keine Revolution, keine Enteignungen, keine politischen Wirren, die das Wirtschaftsleben nachhaltig gestört hätten. Welches europäische Land kann über einen so langen Zeitraum auf ein funktionierendes politisches System zurückblicken? Heute verfügt Panama über eine lebendige Viel-Parteien-Landschaft und das Land wird – auch an unseren europäischen Maßstäben gemessen – demokratisch regiert.
Darüberhinaus gibt es ein deutsch-panamaisches Investitionschutzabkommen, das größtmögliche internationale Sicherheit für Investitionen bietet. Nicht zuletzt deswegen sind fast alle großen deutschen Firmen nahezu aller Branchen in Panama vertreten.
Forstliche Investitionen stehen unter dem besonderen Schutz und der Förderung der panamaischen Regierung, da das Land bereits seit vielen Jahren eine für diese Region ungewöhnlich fortschrittliche Naturschutzpolitik betreibt
ForestFinance ist der einzige Anbieter am Markt, der über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung verfügt.
Darüber hinaus arbeitet die Gruppe mit ihren Experten kontinuierlich an der Verbesserung der Sicherungsmaßnahmen.
Was passiert mit meinem Geld?
Erstmal bleibt es in Deutschland. ForestFinance Kunden zahlen auf ein deutsches Konto ein. Die ForestFinance Gruppe verwaltet ihre Gelder in Deutschland, schon aus Sicherheitsgründen, was sich in der Bankenkrise 2008/2009 auch bewährt hat. Die Liquiditäts-Rücklagen der ForestFinance werden konservativ angelegt (deutsche Festgeldkonten sowohl in Euro, wie Dollar um Wechselkursrisiken auszugleichen), langfristige Rücklagen auch teils in Sachwerten (Grundstücke). Gelder werden je nach Fortgang der forstlichen Arbeiten Zug um Zug quartalsweise in das jeweilige Land der Forstung transferiert und dort zeitnah für die Aufforstung der von ihnen angepachteten oder gekauften Forst-Fläche verwendet. Die ForestFinance Gruppe strebt an, die verschiedenen Gesellschaften sowohl in Deutschland, als auch im mittelamerikanischen und asiatischen Raum nach einheitlichem internationalem Standard zu bilanzieren und eine konsolidierte und zertifizierte "Konzern"bilanz zu erstellen. Eine Mittelverwendungskontrolle ist dann nicht nur durch externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gegeben, sondern auch durch die gesetzlichen Veröffentlichungspflichten in Deutschland, wo dies bereits jetzt geschieht.
Wie bekomme ich mein Geld zurück?
ForestFinance wird die verwertbaren Bäume ernten und vermarkten (verkaufen). Der Ertrag aus dem Verkauf von Bäumen wird Ihnen aus dem jeweiligen Aufforstungsland auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Bei allen Ertragsprojektionen sind bereits die Kosten für Ernte und Vermarktung berücksichtigt und abgezogen.
Muss ich Steuern zahlen?
Nach gegenwärtigem deutschen Steuerrecht resp. Handhabung der Finanzbehörden wird der BaumSparVertrag nicht besteuert, sondern dem Bereich "Liebhaberei" zugeordnet. Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der übrigen ForestFinance-Produkten gibt es bundesweit keine einheitliche Handhabung der Finanzämter. Jede Entscheidung eines Finanzamtes ist eine Einzelfallentscheidung und für andere Finanzämter nicht bindend. Bestehende Entscheide der Finanzämter sind also keine Gewähr dafür, dass auch "Ihr" Finanzamt eine solche Entscheidung trifft.
Fragen Sie bitte ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer oder ihr zuständiges Finanzamt. Wir berichten regelmäßig über den steuerlichen Status des Produktes und unterstützen unsere Kunden bei Fragen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechts- oder Steuerberatung durchführen. Lassen Sie sich bitte ggf. fachkundig beraten!
Was ist der BaumSparVertrag™?
Rechtlich besteht der BaumSparVertrag™ aus zwei Verträgen: Einem Pachtvertrag, mit dem der BaumSparer eine konkrete vermessungstechnisch individualisierte Parzelle an Grund und Boden bei der ForestFinance S.A. anpachtet. Zweitens: Einem Forstdienstleistungs-Vertrag, mit dem der BaumSparer ForestFinance S.A. Panamá beauftragt, Aufforstung, Pflege und Ernte der erzeugten Hölzer vorzunehmen. Beide Verträge haben eine Laufzeit von 25 Jahren von der Aufforstung bis zur Ernte der Hölzer. Pachtzins und Dienstleistungshonorar werden entweder in zwölf Monatsraten á 33,- Euro oder aber in einer Jahreszahlung á 360,- Euro gezahlt.
Sind BaumSparVertrag™-Forste Monokulturen?
ForestFinance-Wälder unterscheiden sich als ökologische Forste erheblich von konventionellen Plantagen und Monokultur-Forsten. BaumSparVertrags-Forste werden aus überwiegend heimischen und standortgerechten Hölzern erzeugt.
Ein Teil der aufgeforsteten Fläche wird sogar als reine Naturschutzfläche aufgeforstet. Es werden aber auch - es handelt sich ja auch um ein ökonomisches Projekt - auf Holzmenge und Erlösertrag ausgerichtete Arten wie z. B. Teak, Mahagoni, Amarillo, Zedro Espino, Zapatero, Coco Bolo verwendet. Auf den Einsatz von Chemiedüngern und Pestiziden wird weitgehend verzichtet. Gleichzeitig entsteht durch die spezielle Forstmethode der BaumSparVerträge eine artenreiche Begleitflora in unseren Forsten. Auch diese auf Holzertrag hin angepflanzten Bäume werden entsprechend der Bodenstruktur und -qualität angepflanzt. Dies bedeutet: Bäume einer Art stehen zusammen, da diese Art am besten zum Boden passt und sich auch natürlicherweise hier keine andere Baumart sinnvoll entwickeln würde. Ganz ähnliche Strukturen finden sich auch in ökologisch bewirtschafteten Forsten in Europa. Auch hier ist ein ökologischer Buchenwald ein Buchenwald und nicht (widernatürlich!) zwangsweise mit Baumarten durchsetzt, die an diesem Standort nicht standortgerecht sind!
Auch ist zu beachten, das es sich bei BaumSparWäldern um NEUE Aufforstungen - meistens auf Weideland handelt. Wir finden hier nicht die Endphase des BaumSparWaldes sondern den ANFANG. Dieser stellt sich gerade in den ersten Jahren eher dar, wie eine Baumschule und entwickelt sich dann rasch - gefördert durch die spezielle ökologische Mischwaldforstung - zu einem tropischen Mischwald (allerdings auch zu einem Sekundärwald - keinem "Urwald" oder "Regenwald". Siehe auch "Entsteht hier Regenwald?").
Der von BaumSparern angepflanzte ökologische Sekundärwald bleibt auch nach und während der Nutzung (Ernte) als Wald erhalten, dient damit als Genpool, hat erhebliche Habitatfunktion für zahlreiche Tiere und Pflanzen und erfüllt voll seine Funktion zum Wasser- und Klimaschutz - und dies dauerhaft!
Berechnungsgrundlagen und -annahmen für die Renditeprognose BaumSparVertrag™
Betrachtungen und Prognosen zum Ertrag eines BaumSparVertrages beruhen auf Erfahrungen und Werten aus der Vergangenheit, aus realen gegenwärtigen Verkaufswerten und auf Erwartungen in zukünftige Entwicklungen. Verschiedenste Parameter gehen dabei in diese Betrachtungen und Berechnungen ein. So beispielsweise: Holzmengenertrag pro BaumSparVertrag™, Preise für verschiedene Baum-/Holzarten als Stamm- oder Schnittholz, Vermarktung der Hölzer national oder international, Holzqualitäten und Zertifizierungen, Sondererlöse aus z. B. Verkauf von eigenem zertifizierten Samenmaterial oder Verkauf von CO2-Zertifikaten.
So ermitteln wir einen realen Jetzt-Verkaufspreis für Edelhölzer und Jetzt-Ertrag für einen BaumSparVertrag™. Dieser beträgt aktuell ca. 1.250,- €. Dieses Ergebnis wird nun unter Berücksichtigung vergangener Entwicklungen, wie der durchschnittlichen Holzpreisentwicklung der letzten 30 Jahre, aber auch unter Berücksichtigung der Preisentwicklung für bestimmte Holzarten und Holzqualitäten für eine zukünftige Entwicklung „hochgerechnet“. Würde man allein die in den letzten 30 Jahren eingetretenen durchschnittlichen Wertentwicklungen für bestimmte Edelhölzer zu Grunde legen, so ließen sich die Ertragserwartungen für einen BaumSparVertrag™ auf fast 13,4 % Rendite oder 7.500 € prognostizieren.
Auf Grund der Tatsache, dass sich der Rohstoff Edelholz in den nächsten Jahrzehnten stark verknappen wird, erwarten wir einen deutlichen Anstieg der Preise für zertifizierte Qualitätshölzer wie aus dem BaumSparVertrag™. Schon bei einer angenommenen Wertsteigerung für Edelhölzer von vier Prozent beträgt der Wert in 25 Jahren 3.300 Euro – eine Kapitalrendite von circa 9,5 Prozent auf die eingesetzten 360 Euro. Mit dieser Prognose kalkulieren wir den BaumSparVertrag aktuell.
Bitte beachten Sie auch unsere Risikohinweise.
Rendite BaumSparVertrag™
ForestFinance geht in der Berechnung des erwarteten Ertrags konservativ vor. Wir ermitteln die Jetztpreise am Holzmarkt (also was würde ein BaumSparVertrag™ heute an Ertrag erzielen, wenn er erntereif wäre) und berechnen diesen Heute-Wert mit einer angenommenen Inflationsrate/Wertsteigerung in die Zukunft. Würden wir die Ertrags- und Preissteigerungen der vergangenen 30 Jahre zur Grundlage nehmen, dann wäre die erwartete Rendite weit höher, als die jetzt prognostizierten ca. 9,5%.
In die Berechnung der Rendite fließen dabei zahlreiche Parameter in unterschiedlichem Umfang ein: Zum Beispiel Inflationsraten, Holzmengen und Holzqualitäten, Marktpreise national oder international, Erlöse aus CO2-Zertifikaten, Verkauf von Samenmaterial, Bodenpreise und vieles mehr.
Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.
Wenn ich es mir anders überlege – Widerrufs- und Kündigungsrecht beim BaumSparVertrag™
ForestFinance hält sich strikt an alle in Deutschland geltenden Verbraucherschutzvorschriften und gewährt seinen Kunden weit über diese Vorschriften hinausgehende Kündigungsrechte.
Ein BaumSparVertrag™ z. B. hat eine Vertragslaufzeit von einem Jahr und verlängert sich nur dann in einen weiteren einjährigen BaumSparVertrag™, wenn der BaumSparer nicht drei Monate vor Ablauf kündigt.
Als Verbraucher können Sie Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Es entstehen Ihnen dadurch keine Kosten. Bereits getätigte Zahlungen werden ihnen erstattet.
Sollten Sie später innerhalb der Laufzeit eines BaumSparVertrags die Raten für den BaumSparVertrag nicht mehr zahlen, so werten wir dies als außerordentliche Kündigung und verzichten auf die Eintreibung der weiteren Raten. Im Gegenteil: Bis auf die ersten vier Raten werden wir Ihnen alle bis dahin gezahlten Raten erstatten.
Grundsätzlich baut ForestFinance auf langfristigen gegenseitigen Nutzen und auf Vertrauen basierende Geschäftsbeziehungen auch mit seinen Kunden. ForestFinance verzichtet deshalb auf Inkassomaßnahmen oder sonstige Maßnahmen gegenüber seinen Kunden, die auf Vertragseinhaltung gerichtet sind. ForestFinance räumt seinen Kunden ein jederzeitiges außerordentliches Kündigungsrecht ein. Je nach Produkt erstattet ForestFinance den bis dahin gezahlten Betrag abzüglich einer Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühr, welche von Produkt zu Produkt unterschiedlich sind. Die jeweiligen Regelungen finden Kunden im Vertrag.
Was ist der GeschenkBaum?
Rechtlich besteht der GeschenkBaum aus zwei Verträgen: Einem Pachtvertrag, mit dem der GeschenkBaum Kunde eine konkrete vermessungstechnisch individualisierte Parzelle an Grund und Boden bei der ForestFinance S.A. anpachtet und einem Forstdienstleistungs-Vertrag, mit dem der GeschenkBaum Kunde die ForestFinance beauftragt, Aufforstung, Pflege und Ernte der erzeugten Hölzer vorzunehmen. Pachtzins und Dienstleistungshonorar werden in einer Zahlung von 60,- Euro gezahlt.
Sind GeschenkBaum-Forste Monokulturen?
ForestFinance-Forste unterscheidet sich als ökologisches Forste erheblich von konventionellen Plantagen und Monokultur-Forsten. GeschenkBaum-Forste werden aus weit überwiegend heimischen und standortgerechten Hölzern erzeugt. Es werden aber auch auf Holzmenge und Erlösertrag ausgerichtete Arten wie Teak verwendet. Auf den Einsatz von Chemiedüngern und Pestiziden wird weitestgehend verzichtet. Gleichzeitig entsteht durch die spezielle Forstmethode des GeschenkBaums eine artenreiche Begleitflora in unseren Forsten.
Der von GeschenkBaum Kunden angepflanzte Sekundärwald bleibt auch nach und während der Nutzung (Ernte) als Wald erhalten, dient damit als Genpool, hat erhebliche Habitatfunktion für zahlreiche Tiere und Pflanzen und erfüllt voll seine Funktion zum Wasser- und Klimaschutz.
Berechnungsgrundlagen und -annahmen für die Renditeprognose GeschenkBaum
Betrachtungen und Prognosen zum Ertrag eines GeschenkBaums beruhen auf Erfahrungen und Werten aus der Vergangenheit, aus realen gegenwärtigen Verkaufswerten und auf Erwartungen in zukünftige Entwicklungen. Verschiedenste Parameter gehen dabei in diese Betrachtungen und Berechnungen ein. So z. B.: Holzmengenertrag pro GeschenkBaum, Preise für verschiedene Baum-/Holzarten als Stamm- oder Schnittholz, Vermarktung der Hölzer national oder international, Holzqualitäten und Zertifizierungen, Sondererlöse aus z. B. Verkauf von eigenem zertifiziertem Samenmaterial oder Verkauf von CO2-Zertifikaten.
So ermitteln wir einen realen Jetzt-Verkaufspreis für Edelhölzer und Jetzt-Ertrag für einen GeschenkBaum. Dieser beträgt aktuell ca. 100,- €. Dieses Ergebnis wird nun unter Berücksichtigung vergangener Entwicklungen, wie der durchschnittlichen Holzpreisentwicklung der letzten 30 Jahre, aber auch unter Berücksichtigung der Preisentwicklung für bestimmte Holzarten und Holzqualitäten für eine zukünftige Entwicklung projeziert. Würde man allein die in den letzten 30 Jahren eingetretenen durchschnittlichen Wertentwicklungen für bestimmte Edelhölzer zu Grunde legen, so ließen sich die Ertragserwartungen für einen GeschenkBaum deutlich über 4,5% Rendite prognostizieren.
Auf Grund der Tatsache, dass sich der Rohstoff Edelholz in den nächsten Jahrzehnte stark verknappen wird, erwarten wir einen deutlichen Anstieg der Preise für Qualitätshölzer wie aus dem Geschenkbaum. Dennoch nehmen wir eine vorsichtige Prognostizierung des Ertragszenarios von ca. 4,5% vor. Dabei lassen wir zudem sehr wahrscheinliche Sondererlöse z.B. aus CO2-Erträgen außer Betracht und haben weitere Sicherheitsreserven in die Renditeprognosen eingerechnet.
Bitte beachten Sie auch unsere Risikohinweise.
Rendite GeschenkBaum
ForestFinance geht in der Berechnung des erwarteten Ertrags konservativ vor. Wir ermitteln die Jetztpreise am Holzmarkt (also was würde ein GeschenkBaum heute an Ertrag erzielen, wenn er erntereif wäre) und berechnen diesen Heute-Wert mit einer angenommenen Inflationsrate/Wertsteigerung in die Zukunft. Würden wir die Ertrags- und Preissteigerungen der vergangenen 30 Jahre zur Grundlage nehmen, dann wäre die erwartete Rendite weit höher, als die jetzt prognostizierten ca. 4,5%.
In die Berechnung der Rendite fließen dabei zahlreiche Parameter in unterschiedlichem Umfang ein, wie Inflationsraten, Holzmengen, Marktpreise national oder international, Erlöse aus CO2-Zertifikaten, Verkauf von Samenmaterial, Bodenpreise und vieles mehr. Die jetzt getroffenen Prognosen beruhen dabei auf einem "mittleren Szenario", sprich: keinesfalls auf der Annahme der bestmöglichen vorstellbaren Entwicklung aller Parameter.
Wenn ich es mir anders überlege – Widerrufsrecht beim GeschenkBaum
Sollten Sie sich innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss des GeschenkBaums anders entscheiden, oder ihre persönliche Situtation eine andere Entscheidung erfordern, so können Sie als Verbraucher Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Es entstehen Ihnen dadurch keine Kosten. Bereits getätigte Zahlungen werden ihnen erstattet.
Was ist das WaldSparbuch?
Das WaldSparbuch besteht aus zwei Verträgen – einem Grundstückspachtvertrag und einem Forstdienstleistungsvertrag. Ein WaldSparer pachtet von der ForestFinance 1000m² vermessene und individuell zugewiesene Landfläche (Pachtvertrag). Gleichzeitig beauftragt der WaldSparer ForestFinance mit der zertifizierten Aufforstung dieser Fläche (Forstdienstleistungsvertrag).
Was bedeutet Rückkauf-Garantie?
Die ForestFinance garantiert im Pachtvertrag über das Grundstück und im Forstdienstleistungsvertrag dem WaldSparer eine Rückkaufpflicht durch die ForestFinance ab dem Jahr 4 nach Vertragsabschluss zu bereits fixen Rückkauf-Konditionen. Der fest vereinbarte Rückkaufwert des aufgeforsteten Grundstückes liegt zwischen 10 Prozent der eingezahlten WaldSpar Summe (Pachtpreis für Grundstück und Honorar für Forstdienstleistung) im Jahr 5 nach Vertragsabschluss und 200 Prozent im Jahr 23 bis 24. Hier die detaillierte Rückkaufwert-Tabelle.
Nimmt der WaldSparer die Rückkaufoption aus dem WaldSparbuch-Vertrag wahr, erhält er folgende Rückkaufwerte bei Rückgabe des WaldSparBuch-Grundstückes und Verzicht auf Nutzung nach:
4 Jahren für 10 % eines WaldSparbuch-Wertes (3250 Euro)
5 Jahren 20 %
6 Jahren 30 %
7 Jahren 40 %
8 Jahren 50 %
9 Jahren 60 %
10 Jahren 70 %
11 Jahren 80 %
12 Jahren 90 %
12-22 Jahren 100 %
23-24 Jahren 200 %
Ab 25. Jahr: Durchforstung des WaldSparbuch-Forstes und Auszahlung der erzielten Erlöse nach Holzverkauf. Prognostizierter Verkaufsertrag: ca. 18.500 Euro.



