Rund um weltweite Waldwirtschaft

Entwicklung des globalen Forstsektors

Holz ist ein begehrter Rohstoff, der in vielfachen Nutzungen überall in unserem Leben eingesetzt wird. Neben Wert- und Industriehölzern wird es zudem eine wachsende Bedeutung als Energieträger und chemischer Grundstoff haben. Daneben werden weitere Leistungen von Wäldern, wie etwa die Klimafunktion, in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen und insofern
auch wirtschaftlich höher bewertet werden.

Bei allen ökologischen Anstrengungen in den vergangenen zwei Dekaden bleibt die globale Situation der Wälder dramatisch. Im Jahr 2000 kamen nur 30% des weltweiten Holzbedarfes aus gepflanzten Wäldern. Die übrigen 70% wurden aus Naturwäldern geerntet. Dies führt zusammen mit anderen Faktoren zu einem jährlichen Waldverlust von ca. 7 Millionen Hektar - etwa der Fläche Bayerns, der sich vor allen in den Tropen ereignet.

Da aber gerade in diesen Regionen die Nachfrage nach Holz in hohem Maße steigt, muss in Zukunft auch in den Tropen das Holz aus gepflanzten Forsten kommen.

Vor allem in Asien, aber auch in Lateinamerika sind in den letzten
zehn Jahren große

 

 

Die Nachfrage nach Holz steigt kontinuierlich - und das bereits seit Jahren.

Produktionszentren der Holzverarbeitung aufgebaut worden, in die Teile der Holzwirtschaft der Industriestaaten bereits ausgelagert wurden oder noch werden. Diese neuen Industrien haben einen Rohstoffbedarf, der durch die zurückweichenden und schutzbedürftigen Naturwälder nicht langfristig gedeckt werden kann.

Die ForestFinance entwickelt forstliche Konzepte, die diese Zukunftsaufgaben ökologisch und sozial angemessen bewältigen sollen und dabei vom großen ökonomischen Potenzial dieser Entwicklungen profitieren sollen.

 

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25.08.10

ForestFinance auf Forstkonferenz in Vietnam weiter...


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