GreenTeak bei ForestFinance

Teakplantagen mit Renaturierungsgarantie erweitern das Produktangebot

Bonn. Die Bonner ForestFinance ist seit vielen Jahren DER Name für nachhaltige Waldinvestments in Panama. Über eine Million Bäume pflanzte das Unternehmen bereits in ökologischen Mischwäldern mit zertifizierter Forstwirtschaft. Monokulturen mit Teak wurden bisher nicht angeboten. Aus gutem Grund, denn Monokulturplantagen werden den nachhaltigen Ansprüchen des Unternehmens an Biodiversität, Erosionsschutz und Wasserspeicherung nicht gerecht. Teak ist zudem ein sehr aggressives Gewächs. Auch nach der Ernte der Teakbäume nach 18 Jahren wird auf einer Monokulturplantage ohne menschlichen Eingriff kein neuer Wald entstehen. Und trotzdem bietet ForestFinance seinen Investoren ab September nun Monokulturflächen unter dem Namen „GreenTeak“ an. Ein Wandel der Gesinnung?

„Ganz im Gegenteil“, kommentiert Geschäftsführer Harry Assenmacher. „Wir mögen Teak-Monokulturplantagen nach wie vor nicht. Aber dennoch existieren sie bereits in großer Zahl.“ ForestFinance hat solche bestehenden Flächen erworben und wird diese nach der ersten Teak-Ernte in einen Mischwald mit Habitatfunktion zurück verwandeln. Dazu kalkuliert ForestFinance einen Teil des Ertrages für die rückstandslose Entfernung des Teaks nach der Ernte und die Umwandlung in ein biodiverses Ökosystem. So können diese Teak-Monokulturplantagen auf mittlere Sicht beseitigt und an ihrer Stelle ökologisch wertvolle Mischwälder geschaffen werden. „Durch die Umwandlung löst sich der scheinbare Widerspruch auf und es entsteht am Ende wieder eine nachhaltig bewirtschaftete Fläche mit allen ökologischen Effekten, für die ForestFinance steht“, erklärt Assenmacher.

Der vermeintlich geringeren Rendite von „GreenTeak“ durch die Kosten der Rückwandlung nach der Ernte steht ein deutlich günstigerer Preis als bei den Wettbewerbern entgegen. Dazu Harry Assenmacher: „Wir haben uns für einen Verkaufspreis von 24.000 Euro pro Hektar ‚GreenTeak’ entschieden. Somit bieten wir bei deutlich günstigeren Einstiegsbeträgen trotz der kostenintensiven Rückwandlung der Teak-Flächen nach 18 Jahren vergleichbare Renditen. Wir halten Verkaufspreise jenseits der 30.000 Euro ohnehin für unangemessen. Für auskömmliche nachhaltige Forstwirtschaft ist dies nicht erforderlich – eher für hohe Vertriebsprovisionen.”

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2.02.12

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